Sechs Nächte lang hält die junge Bankangestellte Meta ehrenamtlich Sitzwache in einem heruntergekommenen Pflegeheim – neben Herrn T., der nachts schreit, sobald er allein ist. Meta will helfen und dem Sterbenden beistehen, doch nach und nach erfährt sie Dinge über ihn, die alles verändern: Plötzlich ist Fürsorge nicht mehr selbstverständlich.
Zwischen skurrilen Bewohnern und dem Pfleger Moses als einzigem Halt gerät Meta in einen inneren Konflikt: Verdient jeder Mensch am Ende dieselbe Nähe und Hilfe – auch jemand, der es vielleicht nicht verdient? Und wie viel von sich selbst darf man geben, bevor Fürsorge zur Selbstaufgabe wird?