Hildegard Burjan-Preis

Anlässlich der Gründung der Caritas Socialis gemeinnützigen Privatstiftung 2002 wurde die Leistungsauszeichnung Hildegard Burjan-Preis 2005 erstmals gestiftet. Der Name geht auf die Gründerin der Caritas Socialis Hildegard Burjan (1883 - 1933) zurück. 

Besonders herausragende Forschungsarbeiten, die im Laufe eines Dreijahresrhythmus an den Vorstand herangetragen werden, werden im Laufe dieses Intervalls mit einem Forschungs- bzw. Förderungspreis ausgezeichnet, der als Hildegard Burjan-Preis bezeichnet wird.

Das Preisgeld beträgt 6.000 Euro und kann auf mehrere Forschungsvorhaben aufgeteilt werden. Die Vergabe erfolgt durch den Vereinsvorstand.

 

Die Jury

Für den Bereich der CS Schwesterngemeinschaft:
Sr. Karin Weiler CS

Für den Bereich der CS Caritas Socialis Privatstiftung:
Sr. Susanne Krendelsberger CS

Für den Bereich der operativen CS Einrichtungen:
Mag. Robert Oberndorfer, MBA

Für den Bereich der Pflegewissenschaft:
Charlotte Staudinger (externe Expertin im Bereich Pflegewissenschaft)

Für den Bereich der MitarbeiterInnen:
Wolfgang Polzinger (Betriebsrat)

 

 

Die SiegerInnen des Hildegard Burjan-Preises 2019

Ausgezeichnet wurden drei Projekte im Rahmend er Jahresdankfeier im Wiener Rathaus.

Ausgezeichnet wurden drei Projekte im Rahmend er Jahresdankfeier im Wiener Rathaus.

 

Die Jury zeichnet im Jahr 2019 drei Arbeiten gleichwertig aus:

Die erste Auszeichnung, dotiert mit Euro 2000,- Euro geht an die Arbeit „Lebenswelt Bett“ eingereicht von Corinna Klein und Maria Pawlata.
Die Betreuung von Menschen mit Demenz bedarf der Begleitung und Betreuung durch multiprofessionelle Teams, bei denen ehrenamtliche MitarbeiterInnen eine wesentliche Rolle spielen. Im Rahmen dieses Projektes wurde der Versuch unternommen, verstärkt ehrenamtliche MitarbeiterInnen für die Begleitung von bettlägerigen Menschen, die sich im Rückzug befinden und wenig bis gar nicht mehr kommunizieren können, zu gewinnen. Durch gezielte Information und Gespräche mit langjährigen und neuen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen konnte das Interesse für diese neue Form des Begleitens „Lebenswelt Bett“ geweckt werden.
Die ausgezeichnete Arbeit zeigt die einzelnen Schritte auf, die notwendig sind, um eine strukturierte und qualifizierte Begleitung durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen in so einem sensiblen Bereich qualitätsgesichert anzubieten. Auf Schulung und Erfahrungsaustausch wird besonderer Wert gelegt.

Die zweite Auszeichnung, ebenfalls dotiert mit Euro 2000,- zeichnet das Projekt „Hara Shiatsu in der CS Rennweg“ eingereicht von Barbara Schwarzmann aus.
Im Rahmen dieses Projektes wurde überprüft, was eine spezielle Körperarbeitsmethode im Bezug auf die Lebensqualität leisten kann. Als Ergebnis konnten erste Hinweise eines möglichen Beitrags zur Erhaltung oder zur Steigerung der Lebensqualität für Menschen mit Demenz durch Hara Shiatsu erhoben werden.
Mit sehr viel Einsatz entstand ein innovatives Projekt, welches aufgrund der positiven Ergebnisse in das Angebotsportfolio der CS integriert wurde.

Das dritte ausgezeichnete Projekt, dotiert mit ebenfalls Euro 2000,- Euro zeichnet das Projekt "(DE)Menz.Kunst.Sinn" von Max Weber aus.
Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz zu fördern ist ein klares Ziel der Betreuungseinrichtungen der CS. Menschen mit Vergesslichkeit Sicherheit zu geben, indem man ihnen zeigt, dass die Art und Weise, wie sie sich verhalten, in Ordnung ist, sowie einen Rahmen zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen und damit Lebensqualität zu fördern, konnten mit diesem Projekt realisiert werden.
Ein wichtiger Baustein dabei ist, Menschen mit Demenz Kunst- und Kulturgenuss zu ermöglichen. Im Rahmen dieses Projektes sind vier unterschiedliche Angebote entstanden, die es in diesem Ausmaß der Inklusion es noch nie in Österreich gab.
Diese vier Angebote – Museumsbesuche, Belcanto-Training, Theateraufführungen, erste Schubertiade für Menschen mit Demenz – haben maßgeblich die gesellschaftliche Teilhabe gefördert.

Wir gratulieren den SiegerInnen für die herausragenden Arbeiten!

 

 

Die Siegerinnen des Hildegard Burjan-Preises 2016

 

Heuer wurden in der Kategorie Qualitätsverbesserung folgende zwei Arbeiten ausgezeichnet:

Der erste Preis, dotiert mit € 3.000,-, geht an Renate Magerl für das grandiose Büchlein: Anna und die beste Oma der Welt. Demenz kindgerecht erklärt. Diese Buch wird seinem Titel gerecht, wir aus zahlreichen Reaktionen wissen. Zudem haben wir damit ein optimales Werbemittel in der Hand, das sehr gerne angenommen wird und Informationen zum gesamten Leistungsangebot enthält.

Der zweite Preis, dotiert mit € 1.500,-, geht an Corinna Klein zum Thema „Ehrenamtliche Demenzwegbegleitung“. In unserer überalterten Gesellschaft ist es außerordentlich wichtig, Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung in ihrer schwierigen Betreuungsarbeit zu unterstützen durch geschulte Freiwillige.

Alle EinreicherInnen deren Arbeiten nicht prämiert wurden erhielten von der CS Caritas Socialis Privatstiftung für Ihre Leistungen einen Anerkennungspreis.

Wir gratulieren den Siegerinnen für die herausragenden Arbeiten!

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