20. März 2019

Kunstaktion in der CS Caritas Socialis: CS Rennweg wird Kunstraum in der Fastenzeit

Das Entree der CS Rennweg / CS Hospiz Rennweg verwandelt sich in der Fastenzeit in eine Kunsthalle. BewohnerInnen, Hospizgäste, Angehörige und BesucherInnen des Hauses sind eingeladen mit dem vielschichtigen, fünfteiligen Paravent von Barbara Stöhr in Beziehung zu treten. Der aus unzähligen Schichten gearbeitete Paravent trägt den Titel „In meinem nächsten Leben mache ich alles anders.“

Kunstwerk Barbara Stöhr (2019) „Im nächsten Leben mache ich alles anders“ – Paravent, Leinwand auf Papier Collage

Kunstwerk Barbara Stöhr (2019) „Im nächsten Leben mache ich alles anders“ – Paravent, Leinwand auf Papier Collage

Barbara Stöhr vor dem Paravent im Eingangsbereich der CS Rennweg

Barbara Stöhr vor dem Paravent im Eingangsbereich der CS Rennweg

 

CS Caritas Socialis – Kunst und Kultur fördert gesellschaftliche Teilhabe
Der CS Caritas Socialis / CS Hospiz Rennweg ist es in ihrer Lebensbegleitung von Beginn bis zum Ende des Lebens ein Anliegen, den Menschen in seiner Multidimensionalität wahrzunehmen, zu unterstützen und zu begleiten. Im Jahr des 100jährigen Bestehens hat die CS Caritas Socialis den Slogan #menschenlebenstaerken gewählt und setzt nicht nur in der direkten Begleitung, sondern auch in der Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur einen Schwerpunkt. In der Reihe (De)menz.Kunst.Sinn veranstaltet die CS Caritas Socialis im musikalischen Kunst & Kulturbereich am 28. März 2019 die erste Schubertiade für Menschen mit Demenz. Ebenso wurde vor fünf Jahren im Bereich Kunst & Kultur begonnen mit Menschen mit Demenz regelmäßig Museen zu besuchen. Seit drei Jahren gibt es eine Belcanto-Gruppe für Menschen mit Demenz in den CS Pflegezentren und in den CS Tageszentren. So wird nun in diesem Jahr erstmals das Entree zum Kunstraum für ein großformatiges Kunstwerk.

Barbara Stöhr – In meinem nächsten Leben mache ich alles anders
In ihrer Masterarbeit setzt sich die junge Künstlerin mit der Vergänglichkeit des Lebens auseinander. Sie hinterfragt parallel dazu ihr künstlerisches Sein und stellt die Frage: „Was bleibt? Bleibt was?“

„Die Fragmente eines vergangenen Moments, die die Fotografie festgehalten hat. Ein Moment aus dem Leben, den ich archivieren will“, so die Künstlerin über ihre Masterarbeit. Zeit ihres Lebens war das Ende des Lebens Teil ihrer Biographie.

Meine Skizzenbücher, meine »collection collage du bois«, meine Sammlung aus Papier – Zellstoff, also Holz sind die Urvorlagen für meine abstrakten Bilder. Ich glaube, ich will durch meine Skizzenbücher irgendwann sehen was ich archiviert habe, wie ich die ausgewählten Zeitungsausschnitte zu einer bestimmten Zeit kombiniert habe. Ich möchte der Sache auf den Grund gehen und mehr sehen. Mich fasziniert, warum ich gewisse Ausschnitte aufgehoben habe, warum gerade diese. Das waren oft sinnliche Entscheidungen, weil sie mich an eine bestimmte Zeit erinnern. Ich betrachte sie als meine Schätze. Ich konserviere konkrete Bilder, ordne sie neu an und hebe sie auf eine neue Ebene – transformiere sie zu abstrakten Kollektionen. Ich nenne es letztendlich die absolute Abstraktion der Wirklichkeit. Meiner Wirklichkeit.

so Barbara Stöhr.

Das Kunstwerk ist bis inklusive der Karwoche in der CS Rennweg zu besichtigen. Wir danken Frau Barbara Stöhr für die Kooperation.

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Oberzellergasse 1, 1030 Wien
Sabina Dirnberger
Mag. MBA Sabina Dirnberger-Meixner

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

CS Rennweg
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01 / 717 53 - 3131 • 0664 5486424
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