Auch 2026 setzt die CS Caritas Socialis ein sichtbares Zeichen der Erinnerung und des Dankes: Im Rahmen der österreichweiten Initiative „Vergissmeinnicht – Die Initiative für das gute Testament“ würdigt die CS gemeinsam mit rund 100 gemeinnützigen Organisationen Menschen, die mit einer Testamentsspende über ihr Leben hinaus Gutes bewirken. Für die CS Caritas Socialis sind diese Vermächtnisse von unschätzbarem Wert – sie ermöglichen würdevolle Hospiz- und Palliativbegleitung für schwerkranke Menschen.

Vergissmeinnicht als Symbol des Weiterwirkens
Bei der diesjährigen gemeinsamen Aktion im Schlosspark Schönbrunn pflanzten Vertreter:innen der Initiative blühende Vergissmeinnicht als Zeichen des Dankes. Ergänzend dazu wurden in ganz Österreich zahlreiche Vergissmeinnicht-Samentöpfe verteilt. Jede dieser Blumen steht symbolisch für einen Menschen, dessen Unterstützung über den Tod hinaus weiterwirkt.
„Testamentsspenden sind ein starkes Zeichen gelebter Solidarität. Sie schenken Menschen am Lebensende Geborgenheit, Zuwendung und bestmögliche Lebensqualität“,
so Sr Susanne Krendelsberger CS, Stiftungsvorständin CS Caritas Socialis Privatstiftung
122 Millionen Euro für den guten Zweck
Die Bedeutung dieser Form des Gebens wächst weiter: Laut Fundraising Verband Austria wurden im Jahr 2025 rund 122 Millionen Euro in Österreich testamentarisch an gemeinnützige Organisationen vererbt – ein neuer Höchststand. Damit stammt bereits fast jeder neunte Spendeneuro aus einem Testament. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst dafür, mit ihrem Nachlass positive Spuren zu hinterlassen.
Gerade für die Hospiz- und Palliativarbeit sind diese Mittel essenziell. Sie ermöglichen es der CS Caritas Socialis, Menschen im CS Hospiz Wien und in mobilen Angeboten umfassend zu begleiten – medizinisch, pflegerisch, psychosozial und spirituell.
Ein wachsendes Bewusstsein für den letzten Willen
Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Menschen sich erst spät mit dem Thema Testament auseinandersetzen: Nur rund ein Drittel der über 40-Jährigen in Österreich hat bisher ein Testament errichtet. Dabei bietet eine frühzeitige Regelung die Möglichkeit, selbstbestimmt zu entscheiden, was über das eigene Leben hinaus Bestand haben soll.
Die CS Caritas Socialis unterstützt Interessierte dabei mit Informationsangeboten rund um das Thema Testament und Vorsorge. Der CS Testamentsratgeber sowie digitale Services helfen, sich fundiert mit den eigenen Wünschen auseinanderzusetzen und Klarheit zu schaffen – für sich selbst und für andere.

Der Testamentsrechner informiert Sie über die gesetzliche Erbfolge und über die Höhe des Vermögens, über das Sie bei Errichtung eines Testaments unter Berücksichtigung der Pflichtteile frei verfügen können. Pflichtteilsberechtigt sind Kinder oder deren Nachkommen, der/die Ehepartner/-in bzw. der/die eingetragene Partner/-in.
CS Caritas Socialis - Lebensqualität vom Beginn bis zum Ende des Lebens
Die CS Caritas Socialis wurde 1919 von Hildegard Burjan als geistliche Schwesterngemeinschaft mit dem Auftrag gegründet, soziale Not zu lindern. Heute setzt die CS Caritas Socialis drei Schwerpunkte: Betreuung und Pflege (Demenz), Hospizkultur (CS Hospiz Wien) und die Unterstützung und Begleitung von Familien und Kindern. Basis dafür sind das mäeutische Führungsverständnis und das CS Leitbild.
Ein Teil der Einrichtungen ist durch den Fonds Soziales Wien (FSW) gefördert. Die CS Caritas Socialis Privatstiftung verfolgt ausschließlich den gemeinnützigen Zweck der Sicherung des Fortbestandes der Einrichtungen der CS Caritas Socialis GmbH und unterstützt und fördert Einrichtungen und Projekte über die Förderungen des Fonds Soziales Wien und der Stadt Wien hinaus.