21. September 2018

100. Taizégebetsstunde für Menschen mit fortgeschrittener Demenz und ihre Angehörigen

Seit dem 17. Juni 2010 wird in der Kapelle der CS Caritas Socialis am Rennweg monatlich die Taizégebetsstunde für Menschen mit fortgeschrittener Demenz und ihre Angehörigen durchgeführt. Am 20. 9. 2018 wurde das 100. Taizégebet gefeiert. Im Anschluss nahmen beteiligte Mitarbeiterinnen, Ehrenamtliche und Angehörige in ihren Kurzstatements Bezug auf die Erfahrungen beim Taizégebet und die Verbindung mit der Idee der Gemeinschaft von Taizé in Burgund. Bei Kaffee, Kuchen und Musik klang das Fest mit BewohnerInnen und rund um das Taizégebet Engagierten aus.

Dr. Franz Josef Zeßner-Spitzenberg hat im Frühjahr 2010 im Rahmen einer Exkursion das Haus Schwansen in Rieseby, Schleswig-Holstein besucht. Auf der Suche nach Möglichkeiten einer spirituellen Begleitung von Menschen mit schwerer Demenz war man dort auf den Gedanken der Taizégebetsstunde gekommen.

Was ist ein Taizégebet?
Taizé-Gesänge mit ihrer großen Einfachheit und ihrer auf Wiederholung eingestellten Form bilden das Herzstück dieser Gebetstunde, die im Juni 2010 erstmals in der CS Caritas Socialis am Rennweg gefeiert wurde.

Viele Hände tragen zum Gelingen bei
Wir sind sehr dankbar für die Anregung aus dem Haus Schwansen, dankbar vor allem für die Initiative von Franz Josef Zeßner-Spitzenberg, der den Anstoß für die Umsetzung auch in der CS Caritas Socialis gegeben hat und viele für die gemeinsame Sache gewinnen konnte. Heute gibt es einen Stamm von Ehrenamtlichen im Chor und in der Musik, aber auch in der Begleitung der BewohnerInnen; auch Angehörige wirken mit. Viele hauptamtliche KollegInnen der Seelsorge, der Pflege und Betreuung sind nötig und tragen zum Gelingen des Taizégebets bei. Im Pflege- und Betreuungsalltag ist es oft nicht so leicht, BewohnerInnen mit fortgeschrittener Demenz in die Kapelle zu bringen und mit zusätzlicher Arbeit für die MitarbeiterInnen in den Wohnbereichen verbunden. Genau für die Zielgruppe der Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die oft an anderen Aktivitäten nicht (mehr) teilnehmen können, ist das Taizégebet gedacht. Die Erfahrungen beim Salben der Hände, beim Mitsummen der Lieder oder der Ausdruck der Entspannung auf den Gesichtern aller Mitfeiernden sprechen für sich …

Taizégebet - ein fixer Bestandteil
Das Taizégebet ist zum fixen Bestandteil des Betreuungsangebots im CS Pflege- und Sozialzentrums Rennweg geworden, für das wir alle dankbar und auf das alle Beteiligten mit Recht stolz sein können.

Angehörigen von BewoherInnen mit einer fortgeschrittenen Demenz, finden hier eine Möglichkeit, mit ihren pflegebedürftigen Müttern, Vätern, EhepartnerInnen gemeinsam etwas Schönes zu erleben. Manche erleben das Gebet für sie selbst wohltuend und tröstlich und staunen darüber, wie ihre an Demenz leidenden Angehörigen auf die Musik und die Atmosphäre in der Kapelle reagieren. Ähnliche Erfahrungen machen auch haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die die BewohnerInnen in die Kapelle begleiten.

DANKE
Allen Beteiligten möchten wir heute DANKE sagen! Danke für Ihre Begeisterung, Ihre Treue, Ihre Sorge um die Menschen, die durch Ihren Beitrag ein Stück mehr Teilhabe, oftmals Entspannung und Gemeinschaft erfahren. Danke für Ihr Mitfeiern und Dabeisein.

 

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Sabina Dirnberger
Mag. MBA Sabina Dirnberger-Meixner

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